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Felduntersuchungen

Zur Ermittlung der Schichtenfolgen und des Grundwasserstandes als auch zur Probenahme von Boden- und Wasserproben werden unterschiedlichste Erkundungsverfahren angewendet. 

  • Schürfe

Der Schurf ist ein künstlich hergestellter Aufschluss zur Einsichtnahme in den Baugrund, zur Entnahme von Proben und zur Durchführung von Feldversuchen.


Schnitt durch Schurf 1 (Außenwand)




Schurf 1 (links: Außenwand, vorn: Mittelwand)


Fachgerecht angelegter Schurf zur Erkennung, Probenahme und Maßaufnahme alter Fundamente.




Schnitt durch Schurf 1

 


Schurf 1 (talseitig)

 

  • Bohrung

Bohrungen sind Aufschlüsse zur Erkennung und Beprobung tieferer Erdschichten. Sie werden mit unterschiedlicher Technologie für Locker- und Festgesteine ausgeführt. Je nach Kompliziertheit des Baugrundes werden sie rotierend, spülend, drückend oder/und rammend ausgeführt.


Trockendrehbohrung zur Feststellung der Schichtenfolge, des Wasserstandes und zur Probenahme mit hydraulischem Bohrgerät (NORDMEYER) 

 

  • Rammkernsondierungen (RKS) nach DIN 4021

Üblicherweise werden für Baugrunderkundungen in Lockergesteinen wirtschaftliche Kleinbohrungen in Form von Rammkernsondierungen mit der Gewinnung gekernter Bodenproben ausgeführt. Sie sind in ihrer Aussagefähigkeit sehr genau und aufgrund ihrer Technologie auch in engen Räumen anwendbar, dazu relativ preiswert.


Rammkernsondierung

 


Handbohrungen in engen Räumen oder im Wasser

 


Probenahme mittels RKS

 


Rammkernsonde DN 60 mm mit Probematerial

 

 

  • Rammsondierungen nach DIN EN ISO 22476-2

Feststellung der Lagerungsdichte (Tragfähigkeit) des Untergrundes nach DIN EN ISO 22476-2 mittels Leichter oder Schwerer Rammsonde.

 


Rammsondierung mit Schwerer Rammsonde DPH

 

 

  • Kernbohrungen

Zur Ermittlung von unbekannten Bauwerksabmaßen (Breiten, Dicken) werden Kernbohrungen (vertikal, horizontal) in Mauerwerk oder Beton zur Probenahme ausgeführt.

 


Kernbohrung an Brückenwiderlagern

 


Bohrkern

 


Bohrkernentnahme an Stützmauer

 


Kern aus Stützmauer

 


Tiefe Kernbohrungen durch Widerlager

 


Kernbohrungen durch Fahrbahnträger einer Brücke

 


Kernkisten

 

 

  • Prüfung der Verdichtung von Erdstoffen

Die Prüfung der fachgerechten Verdichtung von Erdstoffen in Rohrgräben kann mit unterschiedlichen Prüfverfahren erfolgen:

   

1.       Direkte Prüfverfahren

  • Verdichtungsgrad DPr

Zur Berechnung des Verdichtungsgrades wird das Verhältnis aus der Trockendichte der geprüften Probe zur Proctordichte dieser Probe gebildet und in Prozent angegeben. Dazu wird das im Probebereich einer Dichteprüfung entnommene Material mittels Proctorversuch nach DIN 18 127-100 als Bezugswert für den Verdichtungsgrad zugrunde gelegt. Mittels Zylinderentnahme nach DIN 18 121 oder gleichwertiger Verfahren wird die Trockendichte am Prüfpunkt ermittelt.

   

2.       Indirekte Verfahren  

  • Statische Plattendruckversuche nach DIN 18 134-300

  • Dynamische Plattendruckversuche nach TP BF-StB Teil B 8.3

Prüft man nicht mit einer so genannten direkten Prüfmethode mittels Proctorversuch nach DIN 18127, aus der sich die Proctordichte konkret, sogar kommagenau ermitteln lässt, sondern wendet zur Vereinfachung (schneller, kostengünstiger) so genannte indirekte Prüfverfahren (hier: Statische Plattendruckversuche und/oder Dynamische Fallplattenversuche) an, sind diese Prüfverfahren selbstverständlich vorher über Eichprüfungen mit der direkten Prüfung gleichzuschalten.

 

Planumskontrollen mittels Dynamischem Plattendruckversuch nach TP BF-StB Teil B 8.3 als auch mittels Statischem Plattendruckversuch nach DIN 18 134-300

 


Planumsverdichtung mit Vibrationsplatte


Kontrollprüfung verdichtetes Planum mittels Dynamischem Fallplattenversuch


Statischer Plattendruckversuch nach DIN 18 134-300


Kontrolle Schottertragschicht mit Statischem Plattendruckgerät

 


Begleitung des Rohrleitungsein- und -ausbaus


Kontrolle der Verdichtung (lagenweise)


  

© 2017, D. Kaiser